Unsere Gesundheit hängt wesentlich von der Qualität unserer Lebens- und Genussmittel ab, diese wiederum von der des Bodens, der sie hat wachsen lassen.
Das Naturprodukt Traubensaft und der daraus gewonnene Wein soll natürlich reifen und möglichst ohne bedenkliche Fremd- und Schadstoffe genossen werden. In einer Welt mit zunehmender Schadstoffbelastung wollen wir unsere Weinberge und unsere Reben nicht zusätzlich mit naturfremden Chemikalien befrachten.


Oberstes Gebot im Weinberg ist die Pflege des natürlichen Boden-lebens. Ein gesundes Bodenleben ist die wichtigste Voraussetzung für das Gleichgewicht der ökologischen Lebensgemeinschaft im Weinberg.


Je reicher und vielfältiger das Leben im Boden - von der Mikrobe bis zum Regenwurm - desto gesünder und weniger anfällig für Schädlinge ist die Weinrebe, die in dieser Erde wurzelt. Wir bearbeiten den Boden vorsichtig auf mechanische Weise, ohne seine natürliche Schichtung zu zerstören und ernähren das Leben darin sowie die Kulturpflanze "Weinrebe" mit natürlichem Dünger. Dieser wird als organisches Material (Kompost, Mist, Stroh, Ernterückstände) in den Boden eingebracht ebenso wie Urgesteinsmehle, um nur die Wichtigsten zu nennen. Die Vielfalt der Pflanzengemeinschaft wird gefördert durch die Einsaat von Kräutern und Gräsern. Diese Pflanzendecke sorgt für ständigen Nährstoffnachschub sowie für eine "gare", humusreiche Erdkrume.


Auf synthetische Düngemittel verzichten wir gänzlich, ebenso auf Chemikalien wie Fungizide oder Herbizide, welche die Harmonie von Boden (-leben), Flora und Fauna des Weinbergs erheblich stören. Durch vorbeugende Maßnahmen, allen voran die Pflege der Fruchtbarkeit des Bodenlebens durch die vielfältige blühende Begrünung, mildern wir die Probleme der Monokultur. Wir fördern die Nützlinge und verwenden Pflegemittel auf pflanzlicher und mineralischer Basis zur Eindämmung von Schädlingen und Krankheiten. So erhalten wir die Gesundheit und dauerhafte Fruchtbarkeit der Rebe.

Die Trauben reifen früher und besser aus, schmecken harmonischer und bringen höhere Mostgewichte. Zwar mag der Ertrag im Sinne der Quantität geringer ausfallen, Qualität und Gleichmäßigkeit der Ernte steigen jedoch. Die Behandlung des Weins bis zur Abfüllung auf Flaschen erfolgt mit behutsam wirkenden Naturprodukten. Er ist bekömmlich und nachweislich mit weniger Schadstoffen belastet als Wein aus konventionellem Anbau.

Wir sind anerkannter Partner von Bioland, dem führenden ökologischen Anbauverband in Deutschland.

Mehr Informationen und Wissenswertes zum ökologischen Weinbau finden Sie unter folgendem Link: www.bioland.de